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ZEROclean Aufkonzentration mit thermischer Nachbehandlung

Die Verfahrenskombination aus Aufkonzentration und thermischer Nachbehandlung ist im Besonderen dann wirtschaftlich, wenn es sich um die Reinigung großer Abluftvolumenströme mit geringen Kohlenwasserstoffkonzentrationen handelt. Durch Kombination der Systeme können die Gesamtinvestition und vor allem die Betriebskosten im Vergleich mit einem reinen thermischen Verfahren deutlich reduziert werden.
Typische Anwendungsgebiete sind Abluftvolumina ab ca. 30.000 Nm³/h mit Lösemittelkonzentrationen < 1g/Nm³. Als Randbedingungen für einen erfolgreichen Einsatz dieser Verfahrenskombination sind Prozessablufttemperaturen < 40°C, relative Luftfeuchte < 80 % und weitgehende Staubfreiheit sicherzustellen.

Die schwach mit organischen Lösemitteln beladene Abluft wird mit Hilfe eines sich kontinuierlich drehenden Rotors aus hydrophobem Zeolith adsorptiv auf die erforderlichen Grenzwerte gereinigt. Anschließend werden die adsorbierten Lösemittel von einem weit kleineren, heißen Luftstrom kontinuierlich desorbiert und dieser abschließend durch eine nachgeschaltete kompakte Anlage (thermisch, katalytisch oder thermisch-regenerativ) behandelt.
Hierdurch reduziert sich die Größe der nachgeschalteten Abluftreinigungsanlage um 90-95%! - und damit natürlich auch die entsprechenden Investitionskosten.

Die Vorwärmung der Desorptionsluft erfolgt - je nach vorliegendem Energieniveau und örtlichen Gegebenheiten - entweder direkt oder indirekt über das heiße Reingas der thermischen Nachbehandlung oder mit Hilfe eines separaten Brennersystems.

 

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